7. Mai 2008
In den Mai gefeiert habe ich mit den Blogpiepel. Nur zwei der „üblichen Verdächtigen“ waren da. Ansonsten ein herrlich erfrischend neues Publikum aus Friedrichshain und dem Rest der Welt. Und statt Laptop gab’s nen Kicker. Schön analog.
Letztes Wochenende genoss ich das Barcamp in Leipzig. Kennon zeigte sein Wissen zur Skalierung von Rails-Anwendungen – seiner Meinung nach auch nicht schwerer als andere Projekte. Viele Punkte wurden so oder ähnlich auch bei Susuh angewandt. Seine Präsentation bietet somit einen guten und übersichtlichen Leitfaden. Jan führte gab uns Einblicke in die Planung seines Küchenlebens als großes „Webblogprojekt“ (beim zweiten Mal konnte ich es dann aussprechen). Nicht zu überbieten war der emotionale Einsatz von Pauline Pauline bei ihrer Analyse der Facebook-Applikationen. Shopping- und Wundschlisten erzeugen bei ihr nur ein Gähnen. Zum Abschluss brachte uns Robert zurück ins Web 1.0 – dort wo sich die „normalen“ Menschen aufhalten. Dank des Einsatzes von Thomas und seinen Helfern sowie einer wunderbaren Villa bleiben mir schöne Erinnerungen an dieses Barcamp.
Gestern lernte ich von Stefan die Tücken der polnischen Sprache auf dem Weg zu den Entwicklern in Breslau. Wie gut, dass sie auch Englisch sprechen.
Am Donnerstag geht’s zum Lunch 2.0 zu Cellity nach Hamburg.
Kategorie Veranstaltungen, Berlin,
9. April 2008
Barcamps sind eine gute Sache. Viele Leute machen sich eine Menge Mühe, damit sie zum Erfolg werden. Einige Firmen leisten ihren Teil dazu. Am Ende kommt eine für alle Teilnehmer erfreulich kostenlose Veranstaltung raus.
So war ich auch sehr vom Barcamp in Riga begeistert. Sehr gute Veranstaltungsräume – aber vor allem interessante Kontakte in einen für uns Deutsche eher unbekannten Teil des Web: Osteuropa bis Zentralasien.
Während hierzulande die kommerzielle Nutzung des Barcamps diskutiert wird, sind die Letten schon einen Schritt weiter. Ich staunte nicht schlecht, als ich beim Durchsuchen meines Spam-Ordners diese E-Mail fand:

Anmerkung: Ich benutze für jede Anmeldung eine nachvollziehbare E-Mail-Adresse (domainname@meinedomain).
Schade, wenn eine Veranstaltung so endet.
Ich kenne viel Organisatoren deutscher Barcamps sowie Start-Ups. Keinem würde ich das zutrauen und bin bis jetzt auch nicht enttäuscht worden. Ich hoffe, dass es sich hierbei um ein „technisches Missgeschick“ handelt.
Kategorie Internet, Veranstaltungen,
12. März 2008
Mit der Beta 0.9 hat das Portal für Dienstleister ein angepasstes Design bekommen. Dieses berücksichtigt vor allem neue Funktionen und eine einfache Navigation per „Brotkrümelpfad“. Beim Design legte ich großen Wert auf eine schlichte und seriöse Gestaltung. Die Farben sind auf vielen Monitoren und Laptops getestet – gerade bei Grüntönen keine einfache Sache.
Die Formulare sind durch übersichtliche aber dezente Trennlinien nun deutlich strukturiert. Dies erleichtert vor allem bei der Registrierung die Blickführung.
Kategorie Susuh, Gestaltung, Kundenprojekte,
12. Januar 2008
Ich fahre gerade 1. Klasse. Bei der „DB Bahn“ wie sie neuerdings heißt.
Hmm … einige Unterschiede: Ledersessel (sind fast identisch mit den Nicht-Ledersesseln der 2. Klasse), zwischen den Sitzen zwei Lehnen (man muss also nicht mit dem Nachbarn darum kämpfen), kostenlose Zeitungen (juhu! 1,60 € gespart) und einen ganzen Waggon für mich alleine (scheint also nicht der Renner zu sein). Gibt man für dafür Geld aus? Wahrscheinlich ja, wenn man das Geld hat, sich von den Leuten, die es nicht haben, freikaufen zu können.
Thema Beinabstand: In der 2. Klasse ist er so gewählt, dass man ideal am Laptop arbeiten kann. In der 1. Klasse ist er etwas zu groß. Man muss sich nach vorne beugen. Schlecht für den Rücken.
Oh – zwischendurch gibt es „für Sie eine kleine Aufmerksamkeit“. Das eine identifiziere ich sofort als Pick-Up (das Schoko-Keks-Dingens, nicht der Wagen). Das andere sieht aus wie eine Packung Schuhputzer, wie er in Hotels liegt. „Das sind Pralinen.“ OK … „Danke!“
Ach ja … täuscht es mich? Wahrscheinlich ist es purer Zufall – das Bahnpersonal in der 1. Klasse scheint jünger und attraktiver zu sein.
Übrigens ich liebe die „DB Bahn“ wirklich. Nur den neuen Markennamen finde ich (noch?) doof. Genau wie die „Regio DB“ und „DB Schenker“. Lang leben „Die Bahn“ und „Railion“!
Nachtrag: Es gab gerade einen zweiten Pick-Up. Pralinen sind wohl aus.
Kategorie Privat, Allgemein,
29. Dezember 2007
Allen Kunden, Partnern und Freunden wünsche ich:

Kategorie Allgemein,
19. September 2007
Die Krankenwagen stehen nicht mehr vor den Türen, das Polzeiaufgebot wurde drastisch reduziert, die Luft ist rein und ich gehe rüber. Seit kurzen hat es auf. Seit langem fällt es auf. Das Alexa.
Noch vom allgegenwärtigen Rosa geblendet der erste positive Eindruck: Es gibt viele Fahrradständer in Form von Laternen. Die vielen Fahrräder verschönern nicht gerade den Anblick des Alexas. Aber würde es ohne besser aussehen?
Rein ins Getümmel. So schreite ich durch die schwarzen Türen zwischen den rosa Wänden. Innen sieht es anders aus. Eine Mischung aus: Kleinen schwarz schimmernden Hochglanzfliesen, pastellfarbenen bunten Steinfußböden neben Parkett in dunkel und hell, arrangiert mit kallroten und tiefblauen Handyläden, goldenen Dingsdas, die unter der Decke durch die Wand nach außen reichen und funkelnde Teeniemodeläden und dem Duft nach Neuem bestrahlt von orangenem Licht aus zackigen Lampen.
Sowas nennt sich „Art Dèco“. Wenn man dem Architekten glaubt.
„Was ist denn Hennes und Mauritz?“ – „Das ist doch der H&M-“ – „Warum schreiben die das dann nicht hin?“ Mit der Beschilderung tut sich das Alexa noch schwer. Außer für den Media Markt. Den hätte ich aber auch ohne Schilder gefunden. Nur nicht gesucht. Den Supermarkt findet man übrigens unter „Food Court“.
Erstaunlicherweise gibt es viele Läden, die ich noch nicht kenne. Vielleicht gehe ich nur zu selten in diese künstlichen Einkaufswelten. Oder das Alexa hat es wirklich geschafft, Abwechslung zu schaffen.
Schön finde ich auch, dass sie einen einigermaßen deutschen Namen zu finden: Alexa. Ein jeder Suchmaschinenoptimierer sollte sich dort heimisch fühlen. Und endlich mal kein weiteres Gesundbrunnen-Center.
Mit einem leckeren Eis einer nicht beschilderten Sorte schlendere ich durch die schwarzen Türen aus dem rosanen Haus. Ich habe das Alexa unverletzt überlebt.
Eine Frage habe ich noch: Warum steht eigentlich überall „Metropolis“ auf den Fußböden? Wenn ihnen der Film so gut gefällt, hätten sie sich doch bitte ein Beispiel an der Farbwahl nehmen können. Schwarzweißbilder zieren doch auch das Innere des Alexas. Sie sollen dem Besucher vor Augen halten, dass dieser Platz früher mal besser aussah.
Ich verzichte auf Fotos vom heute Erlebten.
Kategorie Berlin, Allgemein,
26. August 2007
Anmeldungen zur Susuh-Closed-Alpha werden jetzt entgegengenommen. Einfach eine E-Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an alpha@susuh.biz. Wir freuen uns auf viele Anmeldungen und konstruktive Kritik.
Kategorie Susuh,
25. August 2007
Unser Kind hat einen Namen: Es nennt sich …
Kategorie Berlin, Ruby on Rails,
14. August 2007
Auf dem Weg zu unseren Entwicklern nach Breslau möchte ich noch schnell eine E-Mail nachsehen. Ich sitze zum Glück nicht hinter dem Steuer, also Laptop auf und los. Und da mein MacBook recht aggresiv im WLAN-Verbinden ist, kommt auch gleich die erste Meldung:

Kategorie Berlin, Allgemein,
4. August 2007
Lautsprecherdruchsagen hören wir hier ja jeden Tag. Am Büro von ***** fahren täglich mehrere Touristenboote vorbei, die die Schönheiten von Berlin verkünden. Nur diesmal war es etwas lauter. Und es fuhr auch nicht vorbei. Es war langsamer. Also schnell zum Fenster und nachschauen.
Polizei, Menschen, Schilder. Eine Demonstration. Gegen Gesundheitspläne? Bahnstreiks? Nein. Gegen Bausünden. Der Demonstrationzug folgte der Alexanderstraße über die Jannowitzbrücke in die Brückenstraße: „Nachdem wir das Alexa – eines der schlimmsten aktuellen Bauvorhaben – passiert haben, kommen wir nun zum Jannowitz-Center. Keiner braucht es, keiner will es. Und es ist so hässlich, dass ich es noch nicht einmal freiwillig besetzen würde!“
Dem kann ich mich nur anschließen.
Kategorie Berlin,