Archiv der Rubrik „Allgemein“

Kurzanalyse: Die 1. Klasse der DB Bahn

12. Januar 2008

Ich fahre gerade 1. Klasse. Bei der „DB Bahn“ wie sie neuerdings heißt.

Hmm … einige Unterschiede: Ledersessel (sind fast identisch mit den Nicht-Ledersesseln der 2. Klasse), zwischen den Sitzen zwei Lehnen (man muss also nicht mit dem Nachbarn darum kämpfen), kostenlose Zeitungen (juhu! 1,60 € gespart) und einen ganzen Waggon für mich alleine (scheint also nicht der Renner zu sein). Gibt man für dafür Geld aus? Wahrscheinlich ja, wenn man das Geld hat, sich von den Leuten, die es nicht haben, freikaufen zu können.

Thema Beinabstand: In der 2. Klasse ist er so gewählt, dass man ideal am Laptop arbeiten kann. In der 1. Klasse ist er etwas zu groß. Man muss sich nach vorne beugen. Schlecht für den Rücken.

Oh – zwischendurch gibt es „für Sie eine kleine Aufmerksamkeit“. Das eine identifiziere ich sofort als Pick-Up (das Schoko-Keks-Dingens, nicht der Wagen). Das andere sieht aus wie eine Packung Schuhputzer, wie er in Hotels liegt. „Das sind Pralinen.“ OK … „Danke!“

Ach ja … täuscht es mich? Wahrscheinlich ist es purer Zufall – das Bahnpersonal in der 1. Klasse scheint jünger und attraktiver zu sein.

Übrigens ich liebe die „DB Bahn“ wirklich. Nur den neuen Markennamen finde ich (noch?) doof. Genau wie die „Regio DB“ und „DB Schenker“. Lang leben „Die Bahn“ und „Railion“!

Nachtrag: Es gab gerade einen zweiten Pick-Up. Pralinen sind wohl aus.

Frohes neues Jahr 2008!

29. Dezember 2007

Allen Kunden, Partnern und Freunden wünsche ich:

Frohes neues Jahr 2008!

Suchmaschinenoptimierung + Art-Dèco-Stil + beisender Geruch = Alexa

19. September 2007

Die Krankenwagen stehen nicht mehr vor den Türen, das Polzeiaufgebot wurde drastisch reduziert, die Luft ist rein und ich gehe rüber. Seit kurzen hat es auf. Seit langem fällt es auf. Das Alexa.

Noch vom allgegenwärtigen Rosa geblendet der erste positive Eindruck: Es gibt viele Fahrradständer in Form von Laternen. Die vielen Fahrräder verschönern nicht gerade den Anblick des Alexas. Aber würde es ohne besser aussehen?

Rein ins Getümmel. So schreite ich durch die schwarzen Türen zwischen den rosa Wänden. Innen sieht es anders aus. Eine Mischung aus: Kleinen schwarz schimmernden Hochglanzfliesen, pastellfarbenen bunten Steinfußböden neben Parkett in dunkel und hell, arrangiert mit kallroten und tiefblauen Handyläden, goldenen Dingsdas, die unter der Decke durch die Wand nach außen reichen und funkelnde Teeniemodeläden und dem Duft nach Neuem bestrahlt von orangenem Licht aus zackigen Lampen.

Sowas nennt sich „Art Dèco“. Wenn man dem Architekten glaubt.

„Was ist denn Hennes und Mauritz?“ – „Das ist doch der H&M-“ – „Warum schreiben die das dann nicht hin?“ Mit der Beschilderung tut sich das Alexa noch schwer. Außer für den Media Markt. Den hätte ich aber auch ohne Schilder gefunden. Nur nicht gesucht. Den Supermarkt findet man übrigens unter „Food Court“.

Erstaunlicherweise gibt es viele Läden, die ich noch nicht kenne. Vielleicht gehe ich nur zu selten in diese künstlichen Einkaufswelten. Oder das Alexa hat es wirklich geschafft, Abwechslung zu schaffen.

Schön finde ich auch, dass sie einen einigermaßen deutschen Namen zu finden: Alexa. Ein jeder Suchmaschinenoptimierer sollte sich dort heimisch fühlen. Und endlich mal kein weiteres Gesundbrunnen-Center.

Mit einem leckeren Eis einer nicht beschilderten Sorte schlendere ich durch die schwarzen Türen aus dem rosanen Haus. Ich habe das Alexa unverletzt überlebt.

Eine Frage habe ich noch: Warum steht eigentlich überall „Metropolis“ auf den Fußböden? Wenn ihnen der Film so gut gefällt, hätten sie sich doch bitte ein Beispiel an der Farbwahl nehmen können. Schwarzweißbilder zieren doch auch das Innere des Alexas. Sie sollen dem Besucher vor Augen halten, dass dieser Platz früher mal besser aussah.

Ich verzichte auf Fotos vom heute Erlebten.

Neulich im Auto

14. August 2007

Auf dem Weg zu unseren Entwicklern nach Breslau möchte ich noch schnell eine E-Mail nachsehen. Ich sitze zum Glück nicht hinter dem Steuer, also Laptop auf und los. Und da mein MacBook recht aggresiv im WLAN-Verbinden ist, kommt auch gleich die erste Meldung:

WLAN „PorscheFahrer“